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Vincent Van Gogh

Ein Referat von Tim Klein

Am 30. März 1853 wurde Vincent als ältestes von 6 Kindern im niederländischen Dorf Groot-Zundert geboren.

In seiner Jugend hat er Schwierigkeiten in der Schule, so wechselt er mehrmals die Schule jedoch beginnt schließlich im April des Jahres 1876 eine Arbeit als Hilfslehrer und Erzieher in einem Schulheim in Ramsgate. Im Sommer 1877 beginnt er ein Theologiestudium. Ab Januar 1879 bekommt er im Auftrag des Brüsseler Evangelisationskomitees für 6 Monate in Wasmes als Laienprediger eine Arbeit. Am 15. Oktober 1880 beginnt er sein Studium an der Kunstakademie in Brüssel für Anatomisches und perspektivisches Zeichnen. Vincent ist nun 27 Jahre alt und er versucht, seine Zeichnungen zu verkaufen. Vincent wird wiederholt von einer Frau abgewiesen und bekommt schwere Depressionen. Er streitet sich mit seinen Eltern und wird schließlich zu Hause rausgeworfen. Er beginnt ein Verhältnis mit der schwangeren Prostituierten Clasina Maria Hoornik, genannt ,,Sien". Im Juni bekommt Vincent eine schwere Geschlechtskrankheit, die ihn zwingt 3 Wochen im Krankenhaus zu verbringen. Im Juni bekommt Sien ihr Kind und ermutigt ihn mit der Ölmalerei zu beginnen. Im Februar bekommt Vincent eine schwere Augenentzündung. Bald darauf trennt er sich von Sien.   

Am 27. März 1885 stirbt Vincents Vater Theodorus van Gogh nach einem Schlaganfall.

Zwischen April und Mai malt er ,,Die Kartoffelesser", das Hauptwerk seiner holländischen Periode.

Im August 1888 malt Vincent seine Sonnenblumen Bilderserie. Der Zuavenleutnant Milliet zeichnet und malt das letzte halbe Jahr mit Vincent. Im Dezember gibt es heftige Auseinandersetzungen wegen unterschiedlicher, künstlerischer Meinungen. Am 23.Dezember 1888 geht Gauguin angeblich mit einem Rasiermesser auf Vincent los, worauf dieser in einem Gasthof übernachtet. Vincent schneidet sich den unteren Teil des linken Ohres ab. Er wickelt es in Zeitungspapier und bringt es der Prostituierten Rachal als ,,Geschenk" ins Bordell. Vincent kommt ins Krankenhaus. Am 7. Januar 1889 wird er entlassen, bekommt jedoch bald weitere Anfälle (Halluzinationen, Schlaflosigkeit) und wird erneut eingeliefert.

Am 8. Mai 1889 geht Vincent wegen wiederholten schweren Krisen und Ohnmachtsanfällen auf eigenen Wunsch in das Asyl für geistig Kranke. Der leitende Arzt Dr. Peyron diagnostiziert Epilepsie. Vincent darf weiterhin malen.

Als im September 2 Bilder von van Gogh ausgestellt werden, spricht Theo Pissaro darauf an und Pissaro empfiehlt einen Umzug für Vincent nach Auvers zu Dr. Gachet.
Ende Dezember versucht Vincent sich abermals durch das Verschlucken von Farbe zu vergiften.

Im Februar 1890 verkauft Vincent das Gemälde ,,Der rote Rebberg" für 400 Franc an Anne Doch. Es ist das einzige Gemälde, das je selbst verkauft hat.

Im März ist Vincent beim ,,Salon des Artistes Indépendants" in Paris mit 10 Gemälden vertreten. Es wird ein großartiger Erfolg bei der Ausstellungseröffnung am 19. März. Monet hält seine Bilder für die besten auf der Ausstellung.

Am 20. Mai 1890 reist Vincent nach einem kurzen Abstecher in Paris bei Theo und dessen Familie nach Auvers-sur-Oise. Er wohnt dort in einem kleinen Café des Ehepaares Rovoux und wird von Dr. Gachet betreut. In den 2 Monaten, die er noch zu leben hat, malt er über 80 Gemälde. Im Juni erteilt Dr. Gachet dem 37jährigen Vincent Hausverbot, da er eine Liebesbeziehung zu seiner 21jährigen Tochter Marguerite Gachet führt.

Am 29. Juli 1890 stirbt Vincent an den Folgen eines Selbstmordversuchs.

Heute zählt Vincent Van Gogh, neben Cézanne zu den bedeutendsten Impressionisten, Seine Werke erzielen auf Auktionen Rekordpreise von mehreren Millionen.

21.7.04

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