Referat über Satanismus
1. Definition
2. Geschichte des Satanismus
3. Satanismus im Mittelalter
4. Der moderne Satanismus
5. Gefahrenpotenzial
6. Satanismus als Verkaufsschlager
7. Musik des Satanismus
8. Satanismus als Protest
9. Satanismus als Gruppenidentität
10. Die Gebote Satans
Die Definition von Satanismus
Satanismus ist die Bezeichnung für jegliche Verherrlichung
und Verehrung Satans als das wiedergöttliche Prinzip.
Der Moderne Satanismus geht auf Aleister Crowley und den ORDO
TEMPLI ORIENTIS (O.T.O) zurück. Hier finden sich auch
dir Grundregeln des ritualisierten Satanismus und der schwarzen
Messen. (Später dazu mehr)
Geschichte des Satanismus
ca. 600 v. Chr.
Zarathustra (= Zoroastres) verkündet in Persien die dualistische
Lehre eines guten und eines bösen Geistes.
ca. 500 v. Chr.
Erste Erwähnung „Satans" (hebr. = Widersacher,
Ankläger) in einem biblischen Text. Satan spielt die
Rolle eines himmlischen Anklägers der Menschheit. Von
dieser ersten Erwähnung als Funktionsträger Gottes
(Ankläger) entwickelt sich das Bild in späteren
Schriften immer stärker zur Rolle eines ganz und gar
bösen Wesens und Widersacher Gottes. Insgesamt spielt
der Satan keine große Rolle in den Texten des Alten
Testamentes. Auch die Oberhoheit Gottes wird nie in Frage
gestellt.
ca. 100 v. Chr.
Im Buch der Weisheit wird das griechische Wort diabolos (=Teufel)
verwendet. Der Teufel/Satan wird gleichgesetzt mit der Paradiessschlange
der früher entstandenen Genesistexte. (Buch der Weisheit
und Genesis sind zwei Bücher der Bibel)
ca. 50-100 n. Chr.
In den entstehenden Schriften des Neuen Testamentes wird die
Macht des Widersachers schon als Selbstverständlichkeit
vorausgesetzt. Die zur Zeit Jesu verbreitete Sicht des Satans
(und der Dämonen) taucht in neutestamentlichen Texten
als satanische Verführung zur Sünde und dämonische
Besessenheit auf.
1448
In der „Hexenbulle" (Papst Innazent VIII.) wird
festgestellt, dass Hexen mit dem Teufel im Bunde stehen.
1575-1700
Im europäischen Hexenwahn werden Hunderttausende von
vermeintlichen Hexen umgebracht.
um 1670
In höchsten Gesellschaftskreisen entwickelt sich ein
Teufelskult mit blasphemisch (Gott lästernd) obszönen
Ritualen. Madame de Montespan, Geliebte des französischen
Königs Ludwig XIV., läßt Schwarze Messen abhalten,
um die Gunst des Königs wiederzuerlangen. Dabei werden
über einer nackten Frau auf dem Altar Kinder geschlachtet.
19. Jahrhundert
Schriftsteller zeigen Interesse für Satan als Befreier
von überkommener Moral und gesellschaftlichen und kirchlichen
Zwängen.
1875-1947
Aleister Crowley entwickelt eine neugnostische Lehre der schrankenlosen
Lustentfaltung. Dieser biologische, nicht geistige, Lebensdrang
ist für ihn höchstes Urprinzip. Sein Hauptgebot
ist: "Tu was Du willst!" Obwohl es sich bei Crowleys
Lehre und Praxis nicht um eine religiöse Verehrung Satans
handelt, spielt „Satan" doch eine bedeutende Rolle.
Nachdem er einen Frosch, dem er den Namen Jesus gab, gekreuzigt
hat, bezeichnet sich Crowley selbst als Wiedergeburt Satans
("The Beast - 666")
Auf Sizilien gründet er die „Abtei Thelema"
(=Wille). Hier werden sexualmagische Riten und Tieropfer praktiziert.
Menschenopfer können Crowley nicht nachgewiesen werden.
Opfer und orgiastische Riten sollen vor allem der Entfaltung
und Nutzbarmachung kosmischer Energie und der Bewusstwerdung
der eigenen Gottheit dienen. Gegen Ende seines Lebens zeigt
Crowley deutliche Sympathien für Hitler und seinen Umgang
mit den Schwachen. Crowley starb, geistig verwirrt und durch
seinen exzessiven Drogenkonsum geschwächt 1947.
Leben und Werk Crowleys sind die Grundlage der meisten Spielarten
des modernen Satanismus.
1945
Beim kalifornischen Ableger des Crowley-Ordens O.T.O. taucht
L. Ron Hubbard auf. Er beteiligt sich an den Versuchen mit
einer passenden Frau (rothaarig, grüne Augen) ein „Moonchild"
(=Mondkind, magisches Kind) zu zeugen. Mit der später
gegründeten „Scientology-Church" hat Hubbart
mehr Erfolg.
30.04.1966
Anton Szandor La Vey (der Satan im Film „Rosemary´s
Baby") gründet in der Walpurgisnacht die kalifornische
„Church of Satan". Zur Gründergeneration gehört
auch die Schauspielerin Jane Mansfield, die vor allem an den
sexualmagischen Riten interessiert ist.
Die „Church of Satan" praktiziert einen blut- und
drogenarmen Satanismus, bei dem aus Crowleys „Tu was
du willst" ein „Mach was dir gefällt"
geworden ist. Dazu gehören auch Experimente mit Nazi-Ritualen.
Sie ist in Kalifornien offiziell als Religion anerkannt.
9.8.1969
Die schwangere Schauspielerin Sharon Tate wird zusammen mit
vier anderen Menschen in ihrer Villa in Los Angeles ermordet.
Polizisten sagen, die Schwangere sei regelrecht geschlachtet
worden. Als Täter werden später Charles Manson und
seine weiblichen Anhängerinnen festgenommen. Charles
Manson hält sich für eine Wiedergeburt Crowleys
und die Verkörperung von Satan und Jesus zugleich.
seit 1970
Der 1949 in Berlin geborene Michael Dietmar Eschner, sieht
sich als Wiedergeburt Crowleys und praktiziert eine Kopie
des Crowley-Satanismus.
1982 wird in Berlin der Thelema-Orden gegründet. Weil
es Ärger mit Berliner Behörden gebt, zieht Eschner
mit Anhängerschaft in die Gegend von Lüchow-Dannenberg.
Der Orden ist aufgelöst. Die Mitglieder sind jetzt im
„Netzwerk Telema" organisiert. Druckerei und Verlag
sollen das thelemitische Gedankengut verbreiten.
Anhänger werden z. T. ahnungslos über „Nezwerk-Aktionen"
wie Freizeit-, Telefon- und Computerclubs an Thelema herangeführt.
Im Netzwerk selbst geht es munter zu: Am 3.7.1992 wird Escher
wegen Vergewaltigung, sexueller Nötigung und Körperverletzung
vom Landgericht Lüneburg zu sechs Jahren Freiheitsstrafe
verurteilt.
1.7.1976
Die Studentin Anneliese Michel stirbt an Unterernährung
und einer dadurch begünstigten Lungenentzündung.
Anneliese Michel hielt sich selbst für „besessen".
Zwei katholische Priester versuchen, sie durch Exorzismus
von der Teufelsbesessenheit zu befreien. Sie müssen sich
später vor Gericht dafür verantworten, keinen Arzt
hinzugezogen zu haben, der den Hungertod hätte verhindern
können.
29.4.1993
Drei jugendliche Hobby-Satanisten in Sondershausen experimentieren
mit Schwarzen messen, Horror-Videos, Black-Metal-Musik und
Mord: Der fünfzehnjährige Sandro Beyer wird erdrosselt.
Einen Tag später: Walpurgis-Party
Satanismus im Mittelalter
Schon vor der Hexenverfolgung wurden einzelne Personen und
religiöse Orden wie z.B. die Templer oder religiöse
Bewegungen wie die Katharer des Satanismus verdächtigt.
Im Jahre 1275 wurde die erste Frau verbrannt, die im Verdacht
stand, mit Satan im Bunde zu stehen. Im Laufe des Mittelalters
wurden zehntausende Menschen, zum größten Teil
Frauen, als Hexen oder Zauberer hingerichtet. Die Gründe
warum so viele Menschen dem Hexenwahn und der Inquisation
zum Opfer fielen, sind vielschichtig. Einer der Hauptgründe
ist vermutlich die Vernichtung der „Weißen Fraune”,
die Kenntnisse über Empfängnisverhütung, Abtreibung
und Heilkunde hatten. Weitere Gründe waren die Ausrottung
der Prächristlicher Religionen. Vermutlich haben auch
wirtschaftliche Gründe eine Rolle gespielt, da das Eigentum
der Opfer in den Besitz der Kirsche überging.
Im 17. Jahrhundert kam es in Frankreich zu Prozessen gegen
Nonnen, die schwarze Messen gefeiert haben sollen. Die berühmtesten
Fällen des sogenannten Klostersatanismus spielten sich
im Ursulinenkloster in London und in einem Kloster in Lauviers
(Frankreich) ab. Angestachelt durch die Beichtväter sollten
Nonnen schwarze Messen abgehalten haben, verbunden mit sexuellen
Exzessen. 14 von 52 Nonnen fühlten sich später vom
Teufel besessen. Der Beichtvater wurde daraufhin verbrannt,
die Nonnen teilweise eingekerkert oder an andere Kloster versetzt.
Die Prozesse wurden Publik und die ersten nachweisbaren schwarzen
Messen vermutlich beeinflusst. In wieweit es den Klostersatanismus
gegeben hat, konnte nie ganz geklärt werden. Die ersten
nachweisbaren schwarzen Messen fanden ebenfalls im 17. Jahrhundert
statt, sie wurden vermutlich durch die Prozesse gegen die
Nonnen inspiriert.
1679 kam es zu einem Prozess gegen die Teilnehmer der schwarzen
Messen. Es wurden damals 442 Menschen angeklagt, wovon 36
Personen zum Tode, 5 zum Galeerendienst verurteilt und 23
Personen vernrannt wurden.
1682 interventierte der französische König, um weitere
Prozesse zu vermeiden, da sich herausstellte, dass auch Persohnen
des Hofes darin verwickelt waren und der Prozess sich dadurch
immer mehr zu einem Skandal entwickelte.
Der moderne Satanismus
Die Szene ist inzwischen kaum noch überschaubar und seitdem
via Net reichlich Infos zu haben sind, steigt die Zahl der
selbsternannten Satanspriester und -priesterinnen. Im Allgemeinen
handelt es sich jedoch um ziemlich unbedarfte Leute, die mit
nächtlichen Spielereien auf Friedhöfen Eindruck
schinden wollen. Diese Dinge sind für gewöhnlich
nicht harmlos; denn die Leiter dieser Veranstaltungen wollen
in der Regel etwas damit erreichen, und bei diesen Zielen
geht es weniger um Satanismus als vielmehr um Sex oder Macht.
Diese Organisationen sind in ihrer Arbeitsweise durchaus mit
Sekten zu vergleichen.
Es gibt jedoch Gruppen, die sich als echte Satanisten verstehen,
wenn sie in Deutschland auch spärlich gesät sind,
hier sind in erster Linie Thelema und OTO zu nennen. In den
USA gibt es den bereits erwähnten Temple of Set (ToS)
sowie die Church of Satan (CoS), in Großbritannien ist
wohl der Order of Nine Angles (ONA) zu nennen. Diese Gruppen
sind absolut nicht in einen Topf zu werfen, sie verfolgen
verschiedene Ziele mit unterschiedlichen Mitteln. Es gibt
jedoch einige Gemeinsamkeiten:
Sie gehören zum modernen Satanismus, d. h. sie verfolgen
das Ziel, selbst zu Göttern zu werden. Der Weg dorthin
wird gelegentlich auch als Philosophie bezeichnet und führt
selbstverständlich nur über die Mitgliedschaft in
der jeweiligen Gruppe. Speziell die Werbung der amerikanischen
Gruppen erinnert gelegentlich an die Mitgliedschaft in einem
Pfadfinderclub, es gibt jedoch viele Berichte von Aussteigern,
die eine völlig andere Sprache sprechen.
Über Thelema bzw. OTO gibt es genügend Bücher,
Videos und Berichte incl. Gerichtsprotokolle und Aussteigerberichte,
so daß sich jeder Interessierte selbst informieren kann.
Beiden Gruppen wird gelegentlich nachgesagt, daß sie
sehr unangenehm werden können; es empfiehlt sich wohl,
den Wahrheitsgehalt dieser Gerüchte nicht selbst zu überprüfen
- gleiches gilt für die anderen angeführten Gruppen.
Gefahrenpotential
Es erscheint relativ schwierig, eine Einschätzung des
Gefahrenpotentials von satanistischen Gruppen zu geben, zumal
die bestehende Vielfalt ein pauschales Urteil verbietet. Es
darf aber vielleicht gesagt werden, daß dem Autor keine
völlig harmlose Gruppe bekannt ist, wohl aber Gruppen,
deren Aktivitäten deutlich strafrechtlich relevant sind.
Problematisch ist i. d. R. weniger die Mitgliedschaft an sich
als vielmehr die Tatbeteiligungen, die sich aus der Mitgliedschaft
ergeben. Ein sehr erfolgreiches Mittel, einem Probanden Geheimhaltung
aufzuerlegen ist z. B. folgende Methode: Im Rahmen eines Aufnahmerituals
wird der Proband zu einer Straftat genötigt. Die Tat
wird dokumentiert und kann bei Bedarf als Druckmittel eingesetzt
werden. Ein Schritt zur persönlichen "Gottwerdung"
besteht notwendigerweise darin, andere Menschen als minderwertig
bzw. völlig irrelevant anzusehen - eine Sichtweise, die
zunächst erlernt werden muß und gern anhand kleinerer
Tests 'geprüft' wird. Weiterhin benötigt der "zukünftige
Gott" natürlich völlige Selbstbeherrschung
und darf sich von nichts erschrecken lassen - wieder eine
Gelegenheit zu diversen Quälereien. Dann gibt es noch
einen großen Führer (unter welchem Titel er auch
immer agiert), dem absoluter Gehorsam geschuldet wird - natürlich
ein Widerspruch zu Gottwerdung, denn hier gibt es nur einen
Gott, und das ist dann der große Führer, für
den sich diese Rolle dann auch lohnt.
Satanismus als Verkaufsschlager
In den 70er und 80er Jahren wurden Musikgruppen, die auf Cover
und in Texten von satanistischer Ideenwelt und Symbolik regen
Gebrauch machen, intensiv diskutiert. Zumeist steht hinter
diesem „Musik”- Satanismus keine effektive Weltanschauung
der Musikgruppe, der Satanismus dient als Verkaufsschlager.
Ähnlich nehmen dies auch die HörerInnen der betreffenden
Produkte wahr. Die wenigsten Konsumenten der „satanistischen”
Heavy - Metal - Bands werden selbst satanistisch aktiv. In
den 90er Jahren ist es deshalb um diesen Bereich des Satanismus
stiller geworden.
Musik des Satanismus
Black bzw. Death Metal sind Subgenres, die sich aus dem Heavy
Metal entwickelt haben, jedoch um ein vielfaches aggressiver
sind. Bands wie: Black Sabbath, Coven, Venom, Slayer demonstrieren
in der Öffentlichkeit ihre satanischen Auswüchse
in diabolischen Bühnenshows mit aggressiver und provokanter
Musik; gepaart mit satanischen Texten, deren Inhalte von kriegerischen
und anti-sozialen Tendenzen nur so strotzt.
Satanismus als Protest
Für die Hörerschaft "satanistischer" Musik
kann diese Stilwahl eine Protesthaltung gegenüber Eltern
und Erwachsenenwelt, aber auch gegenüber anderen Jugendlichen
beinhalten. Satanismus als Protesthaltung ist die zweite recht
häufig verbreitete Form des Jugendsatanismus. Mancher
Jugendliche dekoriert sein Zimmer mit satanistischen Symbolen,
oder was er dafür hält, insbesondere in der Absicht,
damit seine Familie zu erschüttern.
In unserer Zeit eignet sich der Satanismus als Protestform
Jugendlicher insbesondere wegen seiner Zweifrontenposition.
Ein jugendlicher Satanist schockiert seine christlichen Eltern,
weil er ihre Religion umkehrt und verballhornt, seine atheistischen
Eltern aber nicht weniger, weil er sich einer religiösen
Macht unterwirft und die Kraft der Vernunft verabschiedet.
Insofern treffen sich im Satanismus protestbereite Jugendliche
aus christlichen wie aus atheistischen Elternhäusern.
Jugendsatanismus als Protestform paßt daneben bestens
in die Entpolitisierung und Individualisierung der Jugend
hinein. Statt gemeinsamer politischer Aktion zur Veränderung
der Gesellschaft wird zwecks Protest das eigene Zimmer satanistisch
dekoriert. Damit zeigt sich gerade im Protest eine weitgehende
Übernahme der Ideenwelt der gegenwärtigen Gesellschaft.
Unserer Gestaltung ist nurmehr der eigene Privatbereich zugänglich.
Tritt der Jugendsatanismus über den individuellen Raum
hinaus, sind seine Aktionen weitgehend destruktiv: Schmierereien,
Grabschändungen und derartiges werden ab und an ausgeführt.
In der Destruktivität dieses Protestes zeigt sich dessen
Hilflosigkeit. Er hat keinerlei Gestaltungskraft, er entwirft
keine positive Alternative zur Gesellschaft. Er bleibt im
Neinsagen stecken.
Satanismus als Gruppenidentität
Jugendsatanismus dient in zahlenmäßig nicht häufigen
Fällen dazu, eine Gruppe meist männlicher Jugendlicher
zu definieren und von anderen Gruppen abzugrenzen. Vom weltanschaulich-religiösen
Satanismus unterscheidet sich dieser Gebrauch dadurch, das
der Satanismus sich hier nicht verbirgt, sondern sich gerade
möglichst plakativ gegen Außen zeigt.
In solchen sich durch Satanismus definierenden Gruppen Jugendlicher
spielen die vielzitierten satanistischen Aufnahme - Mutproben
eine Rolle, die aber im Grunde nur eine Fortsetzung in Gruppen
Jugendlicher üblicher Mutproben sind, die nun mit einem
satanistischen Kontext versehen werden.
Der liturgische Aufwand dieser Gruppen ist meist gering, geht
es ihnen ja weniger um Bekräftigung eines Glaubens gegen
innen, sondern um Abgrenzung gegen Außen. Was geübt
wird, ist meist von Filmen und Presseberichten inspiriert
und trägt klar experimentellen Charakter, etwa durch
die Suche nach dem immer noch größeren emotionalen
"Kick". Der Übergang einer solchen Gruppe zum
religiös-weltanschaulichen Satanismus ist zwar möglich,
aber nicht häufig zu beobachten. Zumeist wendet sich
die Gruppe bald anderen Themen zu (oder bricht auseinander).
Die Gebote Satans
1. Satan bedeutet Sinnesfreude anstatt Abstinenz!
2. Satan bedeutet Lebenskraft anstatt Hirngespinste!
3. Satan bedeutet unverfälschte Weisheit anstatt heuchlerischen
Selbstbetrug!
4. Satan bedeutet Güte gegenüber denjenigen ,die
sie verdienen ,anstatt Verschwendung
von Liebe an Undankbare!
5. Satan bedeutet Rache anstatt hinhalten der anderen Wange!
6. Satan bedeutet Verantwortung für die Verantwortungsbedürftigen
anstatt Fürsorge
für psychische Vampire!
7. Satan bedeutet ,dass der Mensch lediglich ein Tier unter
anderen Tieren ist,
manchmal besser, häufig jedoch schlechter als die Vierbeiner,
da er aufgrund seiner "göttlichen, geistigen und
intellektuellen Entwicklung" zum bösartigsten aller
Tiere geworden ist!
8. Satan bedeutet alle sogenannten Sünden ,denn sie alle
führen zu physischer ,geistiger
oder emotionaler Erfüllung!
9. Satan ist der beste Freund,den die Kirche jemals gehabt
hat, denn er hat sie all die
ganzen Jahre über am Leben erhalten!
Es gibt noch weiter elf satanische Regeln. Diese wurden damals als freimütig und brutal angesehen und darum wurden sie nur an Mitglieder ausgegeben. Hier ist das Lex Stanicus, das Gesetz des Dschungels sozialer Wechselwirkungen.
1. Gib keine Stellungnahmen oder Ratschläge, wenn du
nicht gefragt wirst.
2. Erzähle deine Sorgen nicht anderen, wenn du nicht
sicher bist, daß sie, sie hören wollen.
3. In jemandes anderen Heim erweise ihm Respekt, ansonsten
betritt es nicht.
4. Wenn dich ein Gast in deinem Heim belästigt, behandele
ihn grausam und ohne Gnade.
5. Unternimm keinen sexuellen Verstoß, solange du nicht
entsprechende Signale bekommen hast.
6. Nimm nichts an dich was dir nicht gehört, außer
es ist eine Bürde für den anderen und er schreit
danach, entlastet zu werden.
7. Erkenne die Macht der Magie an ,wenn du sie erfolgreich
eingesetzt hast, um deinen Wünschen zum Erfolg zu verhelfen.
Wenn du die Macht der Magie verleugnest, nachdem du sie mit
Erfolg beschworen hast, wirst du alles verlieren, was du erreicht
hast.
8. Beschwere dich nicht über etwas, dem du dich nicht
selbst aussetzen mußt.
9. Füge Kindern keinen Schaden zu.
10.Töte keine nichtmenschlichen Tiere, außer du
wirst angegriffen oder zu Nahrungszwecken.
11. Wenn du auf offenem Grund unterwegs bist, belästige
niemanden. Wenn dich jemand belästigt, bitte ihn damit
aufzuhören. Wenn er nicht aufhört, vernichte ihn.
Quellen:
Internet:
http://www.drucila666.de
http://soziales.freepage.de/satanismus-info/
Bücher:
Satanismus in Deutschland von Rainer Fromm
Okkultismus, Satanismus von Roland Biewald
Satanskinder von Liane von Billerbeck, Frank Nordhausen
Satanismus von Ingolf Christiansen
Die Satanische Bibel von Anton Szandor LaVey

